Polizei schließt 4 Ersatzteilgeschäfte in Santo domingo 30.11.2006
Santo Domingo: Im Sektor "la Mina de los Guaricanos de Villa Mella" in Santo Domingo wurden 4 Geschäfte, die Ersatzteile für Autos verkauft haben geschlossen. Es stellte sich heraus, daß alle Waren, die dort verkauft wurden von geklauten Autos stammen. Die Geschäfte sahen von außen relativ klein aus, dahinter seien aber große Lager mit einer Menge geklauter Autoteile gefunden worden. Wahrscheinlich sind in den Hinterhöfen dieser Geschäfte geklaute Autos komplett auseinandergebaut geworden. Das wird gerade noch geprüft.
Schweizer und Freundin von der Polizei befreit 30.11.2006
Santo Domingo: Die Polizei teilte heute mit, daß sie erfolgreich einen Schweizer und seine Freundin befreien konnte.
Der Schweizer Heinz E. und seine Freundin wurden in Ihrem Haus in Licey vor 3 Tagen von einer Gruppe junger Dominikaner gekinappt und entführt.
Die Polizei konnte die beiden Entführten heute befreien. Der Anführer der Gruppe, ein 20-jähriger Dominikaner wird gerade verhöhrt und hat die Namen der Mittäter bekanntgegeben.
Eine Marina in Samana? 30.11.2006
Samana: Der Präsident Leonel Fernandez hat sich heute mit einer Investorengruppe aus Spanien getroffen, die in der bucht von Samana eine Marina bauen wollen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 150 Mio. US$.
Die Investorengruppe renoviert gerade das Hotel Bahia Principe und ist sehr interessiert an weiteren Investitionen im Land.
Präsident Leonel Fernandez steht der Investition in Samana erstmal positiv gegenüber und schlug vor einen entsprechenden Entwurf vorzulegen. Der Bau einer Marina würde für die Halbinsel von Samana eine große Bereicherung bedeuten.
Domingo Antonio Belliard erhielt Morddrohungen 29.11.2006
Puerto Plata: Der Fiscal von Puerto Plata, Domingo Antonio Belliard, erhielt in den letzten Tagen mehrere Morddrohungen auf seinem Cellular und auf seinem Telefon im Büro. Der Anrufer sagte: "Nimm Dich in Acht, wir werden Dich genauso umbringen wie Ihr Ceballos umgebracht habt".
Der Fiscal fürchtet um sein Leben und das seiner Familie. Inzwischen hat die Polizei Personenschutz für den Fiscal angeordnet und Wachleute vor seinem Haus postiert.
Disskussionen und Beiträge zum Fall Ceballos 29.11.2006
http://www.domrep-tour.de/phpbb/viewtopic.php?t=5671&highlight=

Im Internetforum www.domrep-tour.de wird über die Vorfälle in Sosua Abajo diskutiert.

Quelle: http://www.domrep-tour.de/phpbb/viewtopic.php?t=5671&highlight=
Untersuchungskomission in Sosua eingetroffen. 28.11.2006
Sosua: Heute morgen ist in Sosua die von der Generalstaatsanwaltschaft angekündigte Untersuchungskommision eingetroffen.
Gisela Cueto González leitet die Untersuchung, begleitet von der Staatsanwältin (Corte de Apelación del Departamento Judicial de Santiago), Dr. Vielka Calderón und dem Staatsanwalt (Corte de Apelación del Departamento Judicial de San Francisco de Macorís) Dr. Amado José Rosa.
Doktor Radhamés Jiménez Peña sagte, daß es eine umfassende, und gründliche Untersuchung geben wird. Desweiteren sagte er, daß die an dem Fall beteiligten Staatsanwälte Bolívar Sánchez und Frank Soto bisher nicht suspendiert worden seien.
Polizeichef suspendiert Beamte 28.11.2006
Santo Domingo: Der Polizeichef der Nationalpolizei gab bekannt, daß die Beamten, die bei der angeblichen Verhaftung/Mord auf den stellvertretenden Staatsanwalt Ceballos beteiligt waren alle von ihren Posten enthoben worden sind und sich nun vor einem Untersuchungsausschuß verantworten müssen, um die wahren Hintergründe des Falles ans Tageslicht zu bringen
9 Tote bei Brand in Discothek in Santo Domingo 28.11.2006
Santo Domingo: In der Discothek Jazzys in Santo Domingo brach ein Brand aus und hat neun Menschen das Leben gekostet. 6 Männer und 3 Frauen starben an Kohlenmonoxidvergiftung. Die Polizei vermutet, daß die Unfallursache ein Kurzschluß war. Der Besitzer und der Wachmann der Discothek wurden in Untersuchungshaft gebracht.
Quelle: Foto Sosuanachrichten.com
Der Regen hat die Gemüter beruhigt 28.11.2006
Sosua: Brennende Reifen und Barrikaden in Sosua Abajo. Alle diskutieren über den Anschlag/Mord am stellvertretenden Staatsanwalt Ceballos.
Seit heute ist es wieder ruhig auf den Straßen in und um Sosua. Die Behörden ermitteln in dem Fall und die Presse wird keine Ruhe geben, so heißt es, bis die Schuldigen gefaßt sind.
Über die weiteren Entwicklungen werden wir sie auf dem Laufenden halten.
Quelle: Foto Sosuanachrichten.com
Menschenrechtskomission verlangt komplette Aufklärung im Fall Ceballos 27.11.2006
Sosua: Brennende Autoreifen und Proteste seit dem Tod des stellvertretenden Staatsanwaltes Ceballos. Viele Einwohner von Sosua, Sosua Abajo und Charamicos fordern den Kopf des Staatsanwaltes von Puerto Plata und der Verantwortlichen der DNCD in Santo Domingo.
Der Generalstaatsanwalt Radhames Jimenez hat eine spezielle Untersuchungskommsion eingesetzt die den Fall aufklären soll.
Auch die Menschenrechtskommision, vertreten durch Domingo Porfirio Rojas Nina, fordert eine seriöse und gewissenhafte Aufklärung des Falles.
Die Staatsanwälte Frank Soto und Bolívar Sánchez haben die Operation geleitet und stehen nun mächtig unter Druck. Die DNCD sagte, daß von ihren 15 Beamten nur 4 an der Operation beteiligt waren.

Die offizielle Version:
Gegen Ceballos liefen seit Wochen Untersuchungen wegen Amtsmißbrauch, Beteiligung an Mord und an Drogengeschäften durch die innere Abteilung der Polizei.
Aus diesem Grund kamen die Staatsanwälte aus Santo Domingo um Ceballos zu verhaften.
Da sie den offiziellen Haftbefehl in Puerto Plata erst sehr spät bekommen hatten, konnten Sie erst am Abend nach Sosua Abajo fahren um Ceballos zu verhaften.
Als Sie ihn stellen wollten eröffnete dieser das Feuer und die Agenten der DNCD und der Polizei erwiederten das Feuer.
Dabei soll Ceballos auch einen Polizisten verletzt haben.

Die Version, die von Teresa Acosta in allen Nachrichten und Fernsehsender bezeugt:
Sie selbst war am späten nachmittag noch mit Ceballos zusammen beim Essen und da sie in der Nähe von ihm wohnt, habe er sie dann heimgefahren.
Kurz zuvor bekam Ceballos einen Anruf, daß jemand festgenommen worden sei, den er kannte.
Bevor sie dann heimgefahren sind fuhren sie auf die Polizeidienststelle von Sosua, um nachzufragen was passiert ist. Dort stellte sich heraus, daß niemand verhaftet worden war, den Ceballos kannte.
Als Sie dann nach Sosua Abajo kamen und links einbogen, kamen 4-5 große Jeppetas und eines der Fahrezuge bremste vor dem Auto von Ceballos so stark ab, daß er eine Vollbremsung machen mußte. Daraufhin schrie Ceballos: Dios mio, die bringen mich um, bring dich in Sicherheit , die habens auf mich abgesehen, die bringen mich um.
Als er das noch nicht mal richtig ausgesprochen hatte wurde er schon am Kopf durch einen Schuß getroffen. Er war im Auto angeschnallt und hatte keinen einzigen Schuß abgegeben.
Die Reporterin hat sich auf der rechten Seite aus dem Auto geschlichen und konnte sich in einem Colmado in Sicherheit bringen.
Die Beamten feuerten auf das Auto insgesamt 46 Schüsse ab und haben laut der Reporterin ihren eigenen Mann angeschossen, damit die Geschichte glaubhaft klingt.
Danach haben sie die ganzen Häuser durchsucht um auch die Reporterin zu finden, was aber nicht gelang.
Die Reporterin sagt, daß Ceballos am darauffolgenden Tag in einem Fernsehsender ein Interview geben wollte, gerade über die Verstrickung von Offiziellen in die Drogenszene.
Die Führung der PLD in Sosua, die Familie von Ceballos und viele Freunde und Bewohner von Sosua und Sosua-Abajo glauben der Reporterin und wollen nicht aufgeben, bis der Fall bis ins kleinste Detail geklärt ist.
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