Die Chinesen kommen in die Domrep 17.11.2006
Santo Domingo: Die chinesische Gemeinde in der Dominikanischen Republik wird immer stärker. Die Einwanderungsbehörde hat über 15.000 Chinesen aus der Volksrepublik China und Taiwan als "nationalisierte Residenten" und 30.000 "Abkömmlinge" (nachwachsende Generation) regstriert. Auch im Geschäftsleben sind sie überaus aktiv. Über 500 Firmen, Gaststätten, Juwelier- und Textilgeschäfte, Fotostudios, Import- und Exportunternehmen, Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte sind in chinesischer Hand - mit zunehmender Tendenz. Auch im Tourismus mischen sie inzwischen kräftig mit. Chinesische Betriebe findet man hauptsächlich in der Hauptstadt Santo Domingo, aber auch in Santiago, La Vega, San Christobal, Puerto Plata und anderen Städten.
Quelle: Dominicananews
DR-CAFTA ist nun Gesetz 17.11.2006
Santo Domingo: Der dominikanische Senat hat das "Projekt DR-CAFTA" verabschiedet. Die Vereinbarungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Dominikanischen Republik, Zentralamerika und den USA sind damit Gesetz. Alle 28 anwesenden Senatoren stimmten zu.
Quelle: Dominicananews
Bonnetti: "Es gibt Firmen, die keine Steuern bezahlen" 17.11.2006
Santo Domingo: Luis Manuel Bonetti, der Verwaltungschef des Präsidenten sagte heute, daß es in der Dominikanischen Republik Firmen, Geschäftsleute und Menschen mit viel Geld gibt, die weder Ihre Steuern noch Ihren Strom bezahlen.

Er forderte die Firmen und die Geschäftsleute auf Ihren Pflichten nachzukommen und endlich einen vernünftigen Umgang mit Ihren Verpflichtungen dem Staat gegenüber zu pflegen.
Es müsse eine neue Bewegung entstehen im Umgang mit den Verpflichtungen gegenüber der Allgemeinheit.
Nicht nur die Regierung muß Einsparungen vornehmen sondern wir alle müssen "die Schuhe enger schnallen", damit es mit dem Lande aufwärts geht. Denn nur das hilft in Zukunft auch den Firmen und der Bevölkerung.
Doch kein Streik am Donnerstag und Freitag 17.11.2006
Santo Domingo: Generalstreik in der Dominikanischen Republik. Am Donnerstag und am Freitag sollte alles stillstehen.

Aber - keiner machte mit!!

Die Organisatoren des Streiks, vorneweg Perez Figuereo, der Präsident der Syndikate der Fahrervereinigung muß doch schwer enttäuscht sein.
Viele waren dagegen, auch die katholische Kirche hat mitgeholfen, den Streik zu vermeiden.
Gut, man hat sich entschieden zu arbeiten.

Die Polizei gab bekannt, daß es im ganzen Lande ruhig geblieben war und keinerlei Zwischenfälle gemeldet wurden.

Landwirtschaft nicht konkurrenzfähig 16.11.2006
Santo Domingo: Der Präsident der Agrarvereinigung der dominikanischen Republik (ADHA), Cesáreo Contreras, sagte heute vor der Presse, daß die Landwirtschaft der DR nicht für den Beitritt im Cafta-Abkommen vorbereitet sei.
Er sagte, daß Produzenten in Puerto Rico mit der Hälfte der Kosten auskommen wie derzeit die Dominikanische Republik.
Um mit diesen Staaten mithalten zu können müßten grundlegende Reformen durchgeführt und viele Alternativen überlegt werden.
Die Konkurrenzfähigkeit mit den Produzenten aus den Vereinigten Staaten sei derzeit in weiter Ferne.
Streik ist der letzte Schritt, nicht der Erste 16.11.2006
Santo Domingo: Kardinal Nicolas de Jesus de Rodriguez hat heute die Bevölkerung ermahnt nicht zu streiken. Für Donnerstag und Freitag war ein Generalstreik vor allem im Transportgewerbe geplant. Nach letzten Informationen hat es die Politik geschafft diesen gerade noch abzuwenden. Die Verantwortlichen sind in Verhandlungen und sprechen derzeit über die weitere Vorgehensweise.
Kardinal Rodriguez meint, die Leute sollen arbeiten und nicht streiken. Streik sei nur im äussersten Notfall anzuwenden, wenn alle Gespräche erfolglos gewesen sind. Davon sei man aber weit entfernt.
Viele haitianische Prostituierte in Boca Chica 16.11.2006
Ein kaum abreißender Zustrom an haitianischen Prostituierten sorgt derzeit im Urlaubsort Boca Chica für Ärger. Touristiker klagen: Die Vielzahl der Mädchen legt sich bereits wie ein "schwarzer Schatten" über die Stadt. Die ganze Szene werde nicht nur haitianischer sondern auch problematischer heißt es, denn die haitianischen "Putas" gelten als aggressiv und dreist, weil sie außer einem Freier meist nichts zu verlieren hätten. Bereits jetzt, so schätzt man, liegt der Anteil der leichten Mädchen aus dem dominikanischen Nachbarland bei 60 Prozent - und fast täglich kommen weitere hinzu, die nunmehr bereits tagsüber ihre Körper in aller Öffentlichkeit anbieten. Viele Anwohner zeigen sich besorgt, da weder die Migración noch Polizeikräfte auf die Entwicklung reagieren.

Quelle: www.domrep-magazin.de
Steuerreform bringt neue Belastungen 16.11.2006
Präsident Leonel Fernández hat in der gestrigen TV-Sondersendung umfassende Steuererhöhungen bekanntgegeben. Hier einige Beispiele: ITBIS künftig auch auf bislang steuerbefreite Produkte wie Zucker, Kaffee, Speiseöle und Mehl. Selektivsteuern für Alkohol- und Tabakwaren. Weitere Steuergelder soll die Wiedereinführung einer bereits bis zum Jahr 2000 schon einmal erhobenen 5%-Steuer auf Mieteinnahmen aus dem Hotelgewerbe sowie die Einführung einer zehnprozentigen Versicherungssteuer bringen.
Wieder eine Delphingeburt im Ocean World in Cofresi 16.11.2006
Cofresi: Es werden nur wenige Delfin Babies in Gefangenschaft geboren - nur wenn die aüsseren Umstände absolut in Ordung sind, hat man eine Chance, dass ein Delphin Baby in Gefangenschaft geboren wird. Ocean World ist bekannt für seine Anstrengungen, die die Belegeschaft sicher stellt und sehr viel Verantwortung übernimmt, dass sich die Delphine so wohl wie möglich in ihrer Umgebung fühlen und diese Anstrengungen zeigen jetzt Ergebnisse: die Geburt eines Flaschennasendelfinbabys!
Der Direktor von Ocean World, Herr Madelyn Camps, sagte uns, dass sie beschlossen, das Delfinweibchen von dem Moment an, wo sie entdeckten, dass sie Schwanger ist, sie zu beobachten (24 Stunden lang). Es wurde ein modifiziertes Programm mit Diät für die Mutter angelegt und sie wurde in die nahe Lagune gebracht, um dort ihr Baby in Ruhe und Frieden zu gebären. Die Geburt ging schnell und friedlich voran.
Ocean World
Das Baby wurde ohne menschliche Einwirkung geboren. Beiden, Mutter und Baby geht es sehr gut, lässt der stolze Direktor verlauten. Das Baby wog ca. 14 kg bei der Geburt und ist ungefähr einen Meter lang.
Quelle: www.sosuanachrichten.com
Weihnachtsgeld ab 8. Dezember 15.11.2006
Santo Domingo - Die Regierung beginnt am 8. Dezember das Weihnachtsgeld an die Angestellten des öffentlichen Dienstes, das Militär und die Polizei auszahlen.
Dies gab Finanzminister Vicente Bengoa bekannt und nur in extremen Fällen wird er zustimmen, daß die Stadtverwaltungen dafür ein spezielles Darlehen aufnehmen.

Die Angestellten bekommen in der Dominikanischen Republik quasi ein 2. Gehalt als Weihnachtsgeld. Wer nicht das ganze Jahr, aber mindestens 3 Monate gearbeitet hat, bekommt das Weihnachtsgeld anteilig.
Quelle: www.diariolibre.com
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